Georges Lemaitre – der Physiker vor dem „Verborgenen Gott“

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Georges Lemaitre war überzeugter Wissenschaftler und überzeugter Priester. Er sah keinen Konflikt zwischen Wissenschaft und Glaube, denn er trennte die Kategorie der „Physik“ klar von jener der „Metaphysik“. Durch die Beschreibung des Wirken Gottes als einem Gott, der sich verbirgt, zeigt er uns, dass die moderne Kosmologie weder Gottes Wirken belanglos macht, noch leistet er einer Haltung Vorschub, die Gott als ” einen weiteren innerweltlichen Akteur“ sehen will.

In den 1920er Jahren entwickelte Georges Lemaitre, der junge belgische Astronom mit Priesterkragen, seine Theorie zur Entstehung des Universums. Er postulierte ein “Uratom” ohne Zeit, Raum und Materie. Das Universum entstand im Bruchteil einer Sekunde und blähte sich demnach wie ein Luftballon immer weiter auf, während darin in einem kosmischen Feuerzauber Sterne und ganze Galaxien entstanden.

Während der Solvay Konferenz im Oktober 1927 traf Albert Einstein auf Georges Lemaitre, der ihm seine Hypothese präsentierte. Die neue Hypothese gefiel Einstein nicht, sie erinnerte ihn zu sehr an das „Dogma der Schöpfung“ wie er sagte. Er verwies Lemaitre aber auf eine Arbeit des inzwischen verstorbenen Russen Alexander Friedmann, der 1922 einen Artikel geschrieben hatte „Über die Krümmung des Raums“ (On the curvature of space). Die Überlegungen von Friedmann hatte Lemaitre selbst bereits angestellt und war noch weit über sie hinausgegangen.

Im Jahr 1929 konnte der Amerikaner Edwin Hubble zeigen, dass sich die Galaxien (Milchstrassen) voneinander entfernten, schloss aber noch nicht auf eine expandierendes Universum.

Das damals gängige kosmologische Modell war statisch. Obwohl Lemaitres Theorie von der Allgemeinen Relativitätstheorie abgeleitet war, konnte sich Einstein noch länger nicht mit einem dynamischen Modell anfreunden. Ähnlich auch Lemaitres Lehrer Arthur Eddington, der in Cambridge lehrte und ein Experte der noch jungen Relativitätstheorie war. Eddington meinte sogar, diese Hypothese sei „abstoßend“, eine Aussage, die Lemaitre veranlasste, diesen Vorwurf aufzugreifen und ihm zu antworten [1].

Einstein sollte seine Überzeugung eines statischen Universums nur langsam revidieren, doch 1933 war es soweit: Lemaitre hielt im CalTech (Pasadena, Kalifornien) einen Vortrag über seine neue Hypothese. Als er seine Ausführungen beendet hatte, erhob sich Albert Einstein feierlich und klatschte in die Hände. “Das ist die wundervollste und befriedigendste Erklärung der Entstehung der Welt, die ich je gehört habe”, meinte er.

Der heutige gängige Name Big Bang wurde von Fred Hoyle geprägt, und der ironische Unterton ist klar zu bemerken. Auch Hoyle wollte nichts von Lemaitres Idee hören, denn das klang ihm doch allzusehr nach einem Schöpfer-Gott und das war nichts für ihn.

Langsam bahnte sich die neue Theorie ihren Weg. Der entscheidende experimentelle Nachweis gelang jedoch erst 1964 mit der Entdeckung der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung, die vom Kosmos selbst kam und wie eine Erinnerung, ein Echo des Big Bang war. Lemaitre erfuhr davon an seinem Krankenbett in Leuven, einige Monate vor seinem Tod.

Kategorien: „Beginn des Universums“ und „Schöpfung“

Vielleicht wäre es einfacher gewesen, der Entdecker des Big Bang wäre nicht ein katholischer Priester gewesen. So lehnten die einen – vowiegend die Wissenschaftskollegen – die Theorie ab, weil sie zu sehr an den biblischen Schöpfungsbericht erinnerte, die anderen – die katholischen Stimmen – wieder sahen in der neuen Theorie gleichsam eine Bestätigung der Bibel. Während der Widerstand seiner atheistischen Kollegen Lemaitre jedoch wenig ausmachte, so wogen die Missverständnisse auf theologischer Seite viel stärker für ihn.

Aus der Zeit zwischen 1935 und 1946 kommt folgender Text, der zeigt, wie streng und genau Lemaitre beide Kategorien, die naturwissenschaftliche und die metaphysische, unterschied und trennte:

Wir können von diesem Ereignis als einem Beginn sprechen. Ich sage nicht einer Schöpfung. Es ist ein Beginn in dem Sinne, dass, wenn etwas vorher geschah, es keinen Einfluss auf das Verhalten des Universums hat, da jede Eigenschaft der Materie vor diesem Beginn vollständig verloren gegangen ist durch die extreme Kontraktion auf den theoretischen Nullpunkt. Jegliche Präexistenz des Universums hat metaphysischen Charakter. Physikalisch gesehen, geschieht alles so, als wäre der theoretische Nullpunkt wirklich ein Beginn. Die Frage, ob es (das Ereignis) wirklich Beginn oder eher Schöpfung ist, also etwas begann von nichts, ist eine philosophische Frage die mit physikalischen oder astronomischen Überlegungen nicht beantwortet werden kann. [2]

Dies sei hier noch einmal graphisch dargestellt:

Abbildung 1: Lemaîtres Verständnis von Physik und Metaphysik (Big Bang und Schöpfung als unterschiedliche Kategorien)

bigbang-vs-schopfung

Es mag wohl sein, dass die Schöpfung mit dem Urknall beginnt, aber es ist keineswegs notwendigerweise so. Andererseits widerspricht der Urknall auch nicht der Schöpfung (auch dies ist ja manchmal zu hören), denn das würde ja den Rahmen der naturwissenschaftlichen Aussagen sprengen, und wäre somit ein Kategorienfehler.

Daher lösten bei Lemaitre Worte von Papst Pius XII Alarmglocken (im übertragenen Sinn) aus. Der sonst so ruhige und gelassene Lemaitre war sichtlich unruhig und angespannt, als er hörte, dass der Papst im November 1951 bei einem Vortrag bei der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften unter anderem sagte:

„Es lässt sich nicht leugnen, dass ein Geist, der im Lichte der Erkenntnisse der modernen Wissenschaften unvoreingenommen dieses Problem erwägt, dazu hingeführt wird, das Vorurteil einer völlig unabhängigen und aus sich selbst hervorgegangenen Materie – sei sie nun ungeschaffen oder aus sich selbst hervorgebracht – zu sprengen und den göttlichen Schöpfergeist im Universum anzuerkennen. Mit dem gleichen klaren und kritischen Blick, mit dem er die naturwissenschaftlichen Tatsachen untersucht und beurteilt, durchdringt und erkennt er auch das Werk der schöpferischen Allmacht, deren Kraft, getragen von dem mächtigen Fiat, das vor Milliarden von Jahren vom Schöpfergeist gesprochen wurde, sich im Weltall entfaltete und die mit verschwenderischer Energie ausgestattete Materie in großmütiger Liebestat schuf. Es scheint, dass es in der Tat der modernen Wissenschaft gelungen ist, durch geniales Zurückgreifen um Hunderte von Jahrmillionen irgendwie Zeuge zu sein von jenem am Uranfang stehenden Fiat lux, als die Materie ins Dasein trat und ein Meer von Licht und Strahlung aus ihr hervorbrach, während sich die chemischen Elementarteilchen absonderten und zu Millionen von Milchstraßensystemen vereinigten.“ [3]

Diese Ausführungen konnten leicht im Sinne einer Bestätigung theologischer Aussagen durch naturwissenschaftliche Erkenntnisse missverstanden werden. Das fürchtete Lemaitre, und suchte das Gespräch mit Papst Pius XII. Über dieses Gespräch gibt es keine Aufzeichnungen, doch eines steht fest: Bei der Ansprache beim Internationalen Astronomie-Kongress 1952 fehlte jeglicher Hinweis auf konkrete naturwissenschaftliche Fakten und Theorien.

Lemaitres Kosmologie und Stephen Goulds NOMA

NOMA steht für Non-Overlapping Magisteria deutsch etwa: „sich nicht überschneidende Lehrgebiete“. Darunter versteht man, dass sich Naturwissenschaften und Religion einfach nicht überschneiden sollen oder dürfen. Es gibt also jeweils nur eine zuständige Erklärungsebene, entweder die naturwissenschaftliche, wenn es zB um die Evolution, Fossilfunde, Molekulare Genetik geht, oder aber eben die Religiöse, die verstehen hilft, was der Sinn des Lebens ist, ob es eine Seele gibt, und einen Himmel.  (Das ist natürlich vereinfachend gesagt). NOMA wurde von vielen kritisiert, denn so ganz ohne Überlappungen geht es eben nicht, gerade wenn es um den Menschen geht: allein dass er über Konzepte wie NOMA nachdenken kann, deutet schon darauf hin, dass das abstrakte Denken eben die rein materielle Sphäre der Naturwissenschaft überschreitet. Während aus christlicher Perspektive der Naturwissenschaft zuviel Kompetenz zukomme – immer ist es die Religion, die weichen soll -, so sehen Atheisten in NOMA eine billige Ausrede, doch noch ein bisschen Religion zuzulassen. Und dass Christen selten, aber doch Wunder (Inkarnation und Auferstehung Jesu) als wesentliches Element zulassen, gehe schon zu weit.

Während NOMA somit ein reines Nebeneinander erreichen möchte, möchte Lemaitre das gerade nicht. Ihm geht es um die klare Trennung der Kategorien „Physik“ (gemeint sind alle naturwissenschaftlich erfassbare Dinge) und „Meta-Physik“, und beide Kategorien (oder Ebenen) dürfen nicht verwischt oder vermischt werden. Er ist fest verankert in der thomistischen Sichtweise, die unterscheidet zwischen der Erstursache (Gott) und der Zweitursachen (die Geschöpfe im weitesten Sinn), die gemäß den ihr innewohnenden (und letztlich von Gott gegebenen) Eigenschaften und Möglichkeiten wirken.

Lemaitre sieht für beide Kategorien ein gleichzeitiges Ineinander:

Die Physik schließt die Vorsehung nicht aus. Nichts geschieht ohne ihre Anordnungen oder ihre Erlaubnis, auch wenn dieses sanfte Eingreifen nicht Wundercharakter hat. Die Entwicklung, sei es des Universums oder der lebenden Welt, kann mittels zufälliger Quantensprünge oder Mutationen geschehen. Dieser Zufall kann, von einer höheren Warte aus betrachtet, auf ein Ziel ausgerichtet sein. Wir Christen sehen ihn auf das Erscheinen des Lebens hin ausgerichtet. In dem was geschah, gab es Leben und Intelligenz und das Leben war Licht im Menschen, und in der Menschheit durch die Inkarnation des Gott-Menschen: das wahre Licht das unsere Dunkelheit erleuchtet hat.

Zufall schließt Vorsehung nicht aus. Vielleicht stellt der Zufall die Pinselstriche zur Verfügung, die die Vorsehung in geheimnisvoller Weise verwendet. [4]

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse machen die Vorsehung nicht obsolet. Doch sie ist genauso verborgen wir ihr Urheber.

“Wahrhaftig, du bist ein verborgener Gott” (Jes 45,15)

Gott verbirgt sich hinter der Schöpfung,  in der Schöpfung. Gott ist ein verborgener Gott, d.h. er übersteigt die menschlichen Erkenntnismöglichkeiten.  “Fürwahr, du bist ein verborgener Gott.“, heißt es schon bei Jesaja [Jes. 45; 15].  Das ist ein Motiv, dass sich bei Lemaitre immer wieder findet.  Bereits 1931 schrieb Lemaitre:

„Ich denke, dass jeder, der an ein alles erhaltendes Höchstes Wesen glaubt, auch glaubt, dass Gott wesentlich verborgen ist, und deshalb gerne sieht, wie die heutige Physik einen Schleier bildet, hinter dem die Schöpfung verborgen ist.“ [5]

Dieser Satz war wohl ursprünglich als Schlußsatz zu seinem kurzen Artikel in Nature  [1] „Der Beginn der Welt vom Standpunkt der Quantentheorie” gedacht, doch wurde er im gedruckten Artikel nicht wiedergegeben, wohl deshalb, weil theologische Aussagen in „Nature“ nichts verloren haben.

Lemaitre betont auch die Transzendenz Gottes, die es dem Nicht-Glaubenden erlaubt, seinen Anschauungen zu folgen, und gleichzeitig den Glaubenden darauf hinweist, im Denken keine Verniedlichung Gottes, keine Anbiederung an Gott zuzulassen.   („For the believer, it removes any attempt at familiarity with God, [….], it is consonant with the wording of Isaiah’s speaking of a “Hidden God,” hidden even in the beginning of creation.)

Gerade diese Transzendenz Gottes ist es auch, die den Naturwissenschaftler daran hindert, der Versuchung Raum zu geben, Gott als „eine Ursache mehr“ im Weltgeschehen zu sehen:

„Der christliche Wissenschaftler weiß, dass nichts in der Schöpfung ohne Gott geschehen kann, aber er weiß auch, dass Gott niemals den Platz seiner Geschöpfe einnimmt. Das allgegenwärtige göttliche Wirken ist im Wesentlichen verborgen. Es sollte sich nie die Frage stellen, das höchste Wesen zu einer wissenschaftlichen Hypothese herabzusetzen.“ [6]

Vielleicht sollte man diese Sätze einrahmen, und dann anwenden, wenn wir mit dem Neuen Atheismus konfrontiert sind, dessen Aufforderung ja stets ist: „Wenn es Deinen Gott gibt, d7ann beweise ihn mir.“   – Würde ich mich darauf einlassen, was würde ich dann tun? Ich würde Gott zur Hypothese herabwürdigen, die naturwissenschaftlich getestet werden kann. Das kann also keine gute Idee sein.

In einem Interview 1933 sagte Lemaitre:

„Es gibt zwei Wege um zur Wahrheit zu gelangen. Ich habe mich entschieden, beide zu gehen. Nichts in meinem Arbeitsleben, nichts was ich in meinen Studien, sei es die Naturwissenschaft oder die Theologie hat mich jemals bewogen, meine Meinung zu ändern. Ich habe keinen Konflikt, den ich heilen muss. Die Wissenschaft hat meinen Glauben nicht erschüttert und niemals hat mein Glaube mich an Ergebnissen zweifeln lassen, die ich mit wissenschaftlichen Methoden erhalten hatte.“ [7]

Sein Rezept gibt er dem christlichen Wissenschaftler weiter mit folgenden Rat:

„Der Wissenschaftler soll sich in gleicher Distanz zu zwei Extremen halten. Die eine wäre, beide Aspekte seines Lebens wie in zwei getrennten Schubläden zu betrachten, aus denen man je nach den Umständen die Naturwissenschaft oder den Glauben herauszieht. Die andere würde ihn dazu führen, das, was getrennt sein soll, in unbedachter Weise und ohne gebotenen Respekt zu vermischen.“ [8]

Hat der christliche Wissenschaftler seinem nicht-glaubenden Kollegen irgendetwas voraus? Also hier ist Lemaitre sehr vorsichtig. Aber er gibt zu:

„Vielleicht hat er sogar einen kleinen Vorteil gegenüber seinem nicht-glaubenden Kollegen. Beide bemühen sich, das Palimpsest der mehrfach ineinander geschachtelten Natur zu entziffern, auf dem die verschiedensten Spuren einer langen Evolution der Welt bedeckt und verwischt sind. Der Gläubige hat vielleicht den Vorteil, dass er weiß, dass das Rätsel eine Lösung hat, dass die zugrundeliegende Schrift letzten Endes das Werk eines intelligenten Wesens ist. Das Problem, das uns die Natur stellt, ist also gestellt, um gelöst zu werden und die Schwierigkeit ist zweifelsfrei proportional der gegenwärtigen und zukünftigen Fähigkeiten des Menschengeschlechtes. Vielleicht gibt ihm das keine neuen Kräfte, aber es wird ihm helfen, den Optimismus aufrechtzuerhalten, ohne den die Anstrengung nicht lange erhalten bleiben kann. „ [9]

Der verborgene Gott möchte uns Wissenschaftlern gleichsam helfen, die Rätsel der von ihm geschaffenen Natur zu lösen. Die Wissenschaft ist der eine Weg zur Wahrheit vorzudringen, die Offenbarung der andere. So steht Lemaitre fest in der christlichen Tradition – gleichzeitig sind seine Texte gerade auch heute aktuell für den Dialog zwischen Wissenschaft und Glaube.

___________

Featured image: Ateleia.org / Public Domain (Lemaitre) and AZSTARMAN/Shutterstock (Space)

[1] Georges Lemaitre, The Beginning of the World from the Point of View of Quantum Theory. Nature 127, 706 (9 May 1931) 

[2] – Godart and Heller, Cosmology of Lemaître, p. 172, reference in:  The Faith and Reason of Father George Lemaître by Joseph R. Laracy. Zeitliche Einordnung: Ismaël Omarjee, Science et transcendance: accord ou désaccord?  Une étude de cas: la fondation de la cosmologie moderne. Lato Sensu, revue de la Société de philosophie des sciences, Société de philosophie des sciences, 2014, 1 (1), pp.25-48.

[3] Papst Pius XII, Address to the Pontifical Academy of Sciences, November 22, 1951

[4] G. Lemaître, « L’expansion de l’Univers: Réponses à des questions posées par Radio Canada le 15 avril 1966 », Revue des Questions Scientifiques, t. CXXXVIII (5e série, t. XXVIII), avril 1967, n°2, pp. 153-162, version revue et adaptée par O. Godart. In: Dominique Lambert, Georges Lemaître : repères biographiques. Revue des Questions Scientifiques, 2012, 183 (4) : 1-59

[5] Georges Lemaitre, manuscript to [1]

[6] Godart and Heller, Cosmology of Lemaître, p. 174, reference in: Joseph R. Laracy, The Faith and Reason of Father George Lemaître

[7] D. Aikman, Lemaître follows two paths to truth. The famous physicist, who is also a priest, tells why he finds no conflict between science and religion, in New York Times Magazine, 19-02-1933, p. 3 et 18 .In: Dominique Lambert, Monseigneur Georges Lemaître et le débat entre la cosmologie et la foi. Revue Théologique de Louvain, 1997. pp. 28-53; doi : 10.3406/thlou.1997.2867

[8] G. Lemaître, La culture catholique et les sciences positives (séance du 10-09-1936) in Actes du VIème congrès catholique de Malines, vol. 5: Culture intellectuelle et sens chrétien, Bruxelles, A.S.B.L. Vlème Congrès catholique de Malines, 1936. In: Dominique Lambert, Monseigneur Georges Lemaître et le débat entre la cosmologie et la foi. Revue Théologique de Louvain, 1997. pp. 28-53; doi : 10.3406/thlou.1997.2867

[9] siehe [8]

Texte in anderen Sprachen:

John Farrell: The Day before Yesterday: Lemaitre, Einstein, and the Birth of Modern Cosmology, Thounder’s Mouth Press 2005, also available as ebook

Esteban Lopez, Georges Lemaître y la teoría del Big Bang, en el blog “Pensamiento y cultura”, https://estebanlopezgonzalez.com/2013/02/11/georges-lemaitre-y-la-teoria-del-big-bang/

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