Pope Francis: The Holy Spirit and the Care for Creation

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Pope Francis said today, during the General Audience:

The Holy Spirit nurtures hope not only in the heart of men, but also in all creation. The apostle Paul says that even creation “waits with eager longing” for liberation and groans and suffers as in the pain of childbirth (cf Rm 8:20-22). “The energy capable of moving the world is not an anonymous and blind force but the action of the ‘Spirit of God… moving over the face of the waters’ (Gn 1: 2) at the beginning of the Creation” (Benedict XVI, Homily, 31 May 2009)

litter in Nature

And he continued:

This too leads us to respect creation: one cannot besmirch a painting without offending the artist who created it.

Let the upcoming feast of Pentecost find us harmonious in prayer, with Mary, Mother of Jesus and our Mother. And may the gift of the Holy Spirit make us abound in hope.

read the whole text: General Audience, 31 May 2017

Picture in the Header: Detail from the St. Marc’s Cathedral in Venice

Franz von Assisi, Patron der Ökologie

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In “Laudato Si” weist uns Papst Franziskus einen Weg: durch  Einheit mit Gott, durch das Streben nach Heiligkeit zum richtigen Verhältnis zur Natur und Umwelt:

„Die Harmonie zwischen dem Schöpfer, der Menschheit und der gesamten Schöpfung wurde zerstört durch unsere Anmaßung, den Platz Gottes einzunehmen, da wir uns geweigert haben anzuerkennen, dass wir begrenzte Geschöpfe sind. Diese Tatsache verfälschte auch den Auftrag, uns die Erde zu „unterwerfen“ (vgl. Gen 1,28) und sie zu „bebauen“ und zu „hüten“ (vgl.Gen 2,15). Als Folge verwandelte sich die ursprünglich harmonische Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur in einen Konflikt (vgl. Gen 3,17-19). Darum ist es bedeutungsvoll, dass die Harmonie, in der der heilige Franziskus von Assisi mit allen Geschöpfen lebte, als eine Heilung jenes Bruches interpretiert wurde. Der heilige Bonaventura sagte, dass Franziskus, „da er mit allen Geschöpfen in Frieden war“, wieder in „den Zustand vor der Ursünde“ gelangte. Weit von diesem Vorbild entfernt, zeigt sich die Sünde heute mit all ihrer Zerstörungskraft in den Kriegen, in den verschiedenen Formen von Gewalt und Misshandlung, in der Vernachlässigung der Schwächsten und in den Angriffen auf die Natur.“ (LS 66)

Ein starkes und kräftiges Bild – ja wohl auch mehr, ein Programm:  Franziskus schreitet  gleichsam in den Zustand der ursprünglichen Harmonie zwischen Gott, Mensch und Mit-Geschöpf „zurück“ – das Ziel vor sich. Und gerade darin besteht auch die „ökologische Umkehr“, die der Papst von jedem von uns einfordert. Nicht nur ein einmaliges „Ja“ zur guten Sache, sondern eine beständige Bemühung, dieses harmonische Miteinander in unserem Leben anzustreben, in unsere Entscheidungen miteinzubeziehen. Und zwar nicht nur als „gute Sache“, sondern als Bestandteil des „guten“, des „richtigen“ Lebens.